Von HenkerSatire auf Samstag, 06. Dezember 2025
Kategorie: Statements

Wenn die Medizin lächelt – und trotzdem schmerzt

Es gibt Podcasts, die hört man nebenbei. Beim Abwasch, beim Staubsaugen, zwischen Tür und Angel.
Und dann gibt es die Henkercast-Folgen. Die laufen nicht – sie schneiden.
Nicht in Themen, sondern in Gewohnheiten.
Nicht in Politik – sondern in dich.

Folge 16 ist genau so eine.
Kein Kaminabend.
Kein „Wir reden mal nett darüber."
Sondern Skalpell. Ohne Pflaster.

Der Henker geht dorthin, wo Gesundheit zur Ware wird, Heilung zum Abo und Mitleid zur Marketingstrategie.
Wo Krankenakten länger sind als Lebensläufe und Diagnosen profitabler als Genesung.
Ein System, das fragt „Wie lange bleibst du krank?" statt „Wie schnell wirst du gesund?"

Und genau in diesen Raum – klinisch weiß, steril und leise klingend – setzt diese Folge ihren ersten Schnitt.

Der Kern der Folge? Direkt. Schmerzhaft ehrlich.

🗡️ Heilung als Versprechen – und als Geschäftsmodell
🗡️ Medizin als Dienstleistung – nicht immer als Rettung
🗡️ Die Frage, ob Gesundwerden wirklich erwünscht ist
🗡️ Das leise Gift der Routine: „Hauptsache abrechenbar"

Der Henker seziert diesmal keine Menschen – sondern Mechanismen.
Er spricht nicht über Fieber – sondern über den Thermometerhersteller.
Nicht über Krankheit – sondern über diejenigen, die an ihr verdienen.
Ein Gedanke, der bleibt.
Ein Gedanke, der brennt.

Das macht diese Folge anders:

Sie beruhigt nicht.
Sie erklärt nicht schön.
Sie legt frei.

Folge 16 heilt nicht.
Sie zeigt, warum wir es manchmal nicht wollen.

Und vielleicht – nur vielleicht – beginnt Heilung erst dort,
wo Illusion nicht mehr als Therapie verkauft wird.

Für wen ist das?

Für Hörer mit Rückgrat.
Für Menschen, die Stille ertragen.
Für jene, die nicht „abschalten", sondern anmachen.

Nur knapp vier Minuten – aber lang genug, um nachzuwirken.
Genau wie ein sauber gesetzter Schnitt.

Sendezeit:
🪓 Jeden Sonntag – 21:00 Uhr.

„Der Henker spricht. Bis zum letzten Schnitt." 

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